Pfarrer Baron

Unser Herr Pfarrer Baron ist am Montag, 7. Juni plötzlich unerwartet während seines Morgengebetes zu Gott heimkehrt.

Das Requiem und Beisetzung auf dem Mußbacher Friedhof war am Samstag, 12. Juni 2004. 

Nachruf beim Sterbegottesdienst durch Herrn Hauck

Sehr geehrte Angehörige, sehr geehrte Trauergäste, die Pfarrgemeinden Mußbach, Gimmeldingen und Königsbach und all die ihnen zugehörigen Gruppen und Gremien trauern um ihren geistlichen Mittelpunkt Herrn Pfarrer Josef Baron. Sein unerwarteter Tod lässt uns zurück in Ratlosigkeit und Ohn- macht. Wir können oder wollen noch nicht begreifen, dass sein plötzlicher Abschied nicht mehr umkehrbar ist. Vor wenigen Tagen noch haben wir gemeinsam Gottesdienst gefeiert, haben gesprochen über das was in den kommenden Wochen bevorsteht. Jetzt aber ist er plötzlich nicht mehr greifbar vor allem aber nicht mehr ansprech- bar für uns. Dies macht uns sprachlos. Herr Pfarrer Baron war seit 1981 für unsere drei Gemeinden verantwortlich. Mußbach galt dabei als seine Hauptgemeinde, Gimmeldingen und Königsbach waren so genannte Filialgemeinden. In seinen Antrittsworten sagte er damals - "die Mitverwaltung einer Gemeinde ist zwar kein Idealzustand, aber ich will versuchen mit dieser Mehrbelastung fertig zu werden ...." Er musste mit dieser Mehrbelastung fertig werden und so wurde die Mitarbeit der Laien in den Gemeinden zu einem wichtigen Bestand- teil seiner Arbeit. Vieles was in den zurückliegenden Jahren auf den Weg gebracht wurde haben wir ihm zu verdanken. Er hat uns An- stöße gegeben, hat uns zum Nachdenken angeregt - dabei aber nie seine eigene Person und Position in den Vordergrund gestellt. Seine Entscheidungen waren im Wesentlichen auch unsere Entscheidungen.
Die gemeinsame Sache stand bei ihm immer im Vordergrund.
Besonders am Herzen lagen ihm Besuche bei Kranken und Allein-
stehenden in seinen drei Pfarreien. Seine außerordentliche Fähigkeit -
Zuhörer zu sein für die Nöte und Sorgen der Menschen - haben ihm
große Sympathien verschafft. Diese Sympathien wurden ihm auch
von vielen jugendlichen entgegengebracht. Er hat sich stets wohlge-
fühlt zwischen Messdienern und KJG, besonders dann wenn er die
Gitarre unter den Arm geklemmt hatte. Die Kleinsten des Kinder-
gartens hat er des Öfteren überrascht und gemeinsam mit ihnen Mit-
tag gegessen.
So war denn auch ein häufiger Kommentar dieser jungen Generation
- ein "cooler Pfarrer - echt o.k."
Eine langjährige Weggefährtin hat ihn als "guten Vater" beschrieben
- jemand der für alle ein offenes Ohr hatte -
- dem wir alles sagen durften was uns bedrückt hat
- von dem wir Hilfe bekamen, wenn wir uns überfordert fühlten
- der uns motiviert hat, wenn wir müde waren
- der uns aber auch unseren Ärger abgenommen hat, wenn wir mit
"seiner" mit "unserer Kirche" einmal nicht einverstanden waren.
Vielleicht haben wir ihn dabei - ohne es zu wollen - auch manches
mal überfordert.

Nun müssen wir ohne ihn zurechtkommen. Seine Gedanken - was wird 
sein nach der aktiven Zeit - also in ca. 2 - 3 Jahren konnte er 
nicht mehr zu Ende denken. Eine Entscheidung darüber zu treffen 
blieb ihm versagt. Was bleibt, ist unser Dank für mehr als 20 gemein-
same Jahre, gute Jahre, in denen durch seinen unermüdlichen Einsatz 
so manches geschaffen wurde, dass es uns leicht macht ihn in leben-
diger Erinnerung zu behalten. Ich möchte schließen mit einen Spruch 
seines großen Mentors, Papst Johannes XXIII: "Mit den Jahren kommt 
immer das Abschiednehmen. doch es ist ein Abschiednehmen für einen 
Moment. Wir sind alle für den Himmel geschaffen, und da werden wir 
in der ewigen Freude wieder zusammenkommen. Die schönen Residenzen 
dieser armen Erde sind nichts dagegen."        
       
Das Requiem und Beisetzung auf dem Mußbacher Friedhof war am
Samstag, 12. Juni 2004.
Nachruf beim Sterbegottesdienst durch Herrn Hauck
Sehr geehrte Angehörige, sehr geehrte Trauergäste,
die Pfarrgemeinden Mußbach, Gimmeldingen und Königsbach und
all die ihnen zugehörigen Gruppen und Gremien trauern um ihren
geistlichen Mittelpunkt Herrn Pfarrer Josef Baron.
Sein unerwarteter Tod lässt uns zurück in Ratlosigkeit und Ohn-
macht. Wir können oder wollen noch nicht begreifen, dass sein
plötzlicher Abschied nicht mehr umkehrbar ist. Vor wenigen Tagen
noch haben wir gemeinsam Gottesdienst gefeiert, haben gesprochen
über das was in den kommenden Wochen bevorsteht. Jetzt aber ist
er plötzlich nicht mehr greifbar vor allem aber nicht mehr ansprech-
bar für uns. Dies macht uns sprachlos. Herr Pfarrer Baron war seit
1981 für unsere drei Gemeinden verantwortlich. Mußbach galt dabei
als seine Hauptgemeinde, Gimmeldingen und Königsbach waren so
genannte Filialgemeinden.

Die gemeinsame Sache stand bei ihm immer im Vordergrund.
Besonders am Herzen lagen ihm Besuche bei Kranken und Allein-
stehenden in seinen drei Pfarreien. Seine außerordentliche Fähigkeit -
Zuhörer zu sein für die Nöte und Sorgen der Menschen - haben ihm
große Sympathien verschafft. Diese Sympathien wurden ihm auch
von vielen jugendlichen entgegengebracht. Er hat sich stets wohlge-
fühlt zwischen Messdienern und KJG, besonders dann wenn er die
Gitarre unter den Arm geklemmt hatte. Die Kleinsten des Kinder-
gartens hat er des Öfteren überrascht und gemeinsam mit ihnen Mit-
tag gegessen.
So war denn auch ein häufiger Kommentar dieser jungen Generation
- ein "cooler Pfarrer - echt o.k."
Eine langjährige Weggefährtin hat ihn als "guten Vater" beschrieben
- jemand der für alle ein offenes Ohr hatte -
- dem wir alles sagen durften was uns bedrückt hat
- von dem wir Hilfe bekamen, wenn wir uns überfordert fühlten
- der uns motiviert hat, wenn wir müde waren
- der uns aber auch unseren Ärger abgenommen hat, wenn wir mit
"seiner" mit "unserer Kirche" einmal nicht einverstanden waren.
Vielleicht haben wir ihn dabei - ohne es zu wollen - auch manches
mal überfordert.
Nun müssen wir ohne ihn zurechtkommen. Seine Gedanken - was
wird sein nach der aktiven Zeit - also in ca. 2 - 3 Jahren konnte er
nicht mehr zu Ende denken. Eine Entscheidung darüber zu treffen
blieb ihm versagt. Was bleibt, ist unser Dank für mehr als 20 gemein-
same Jahre, gute Jahre, in denen durch seinen unermüdlichen Einsatz
so manches geschaffen wurde, dass es uns leicht macht ihn in leben-
diger Erinnerung zu behalten.
Ich möchte schließen mit einen Spruch seines großen Mentors, Papst
Johannes XXIII:
 "Mit den Jahren kommt immer das Abschiednehmen. doch es ist ein Abschiednehmen für einen Moment. Wir sind alle für den Himmel geschaffen, und da werden wir in der ewigen Freude wieder zusammenkommen. Die schönen Residenzen dieser armen Erde sind nichts dagegen." 
Danke!
Ein herzliches Dankeschön allen Menschen aus unseren Pfarrge-
meinden, aber auch darüber hinaus! Viele waren in dieser sehr
schweren Woche bereit nicht immer einfache Entscheidungen zu
treffen, unter extremen Bedingungen zu organisieren und anzupa-
cken. Danke auch allen die im Gebet verbunden waren. Wir konnten
somit unserem lieben Herrn Pfarrer einen harmonischen und würdi-
gen Abschied bereiten. Wir werden den 12. Juni als sehr schmerzli-
chen aber auch unvergessenen Tag in Erinnerung behalten, aus dem
wir trotz aller Trauer sicherlich auch viel Kraft für die Zukunft mit-
nehmen können. Dazu gehört auch das Lebenswerk unseres Pfar-
rers, wie vor allem die Jugendarbeit, Ökumene, Sorge um den Men-
schen und das gute Miteinander, weiterzuführen. Gemeinsam - aus
der Kraft unseres Glaubens, unserer Hoffnung und unserer Liebe -
werden wir auch die nächste Zeit der Veränderungen meistern.
Hans-Peter Frank, Vors. PGR St. Johannes Mußbach.